8 Fragen die du dir stellen solltest, bevor du eine Marke aufbaust

Fragen über Fragen.

Das ganze Leben ist überfüllt mit Fragen – und zum Glück auch mit Antworten.

Die folgenden 8 Fragen musst du dir dennoch stellen, wenn du eine erfolgreiche Marke aufbauen willst.

Sie sind extrem wichtig – und wenn du keine Antwort drauf hast, überlege dir welche.

1. Warum willst du eine Marke aufbauen?

Das warum ist extrem wichtig.

Warum willst du eine Marke aufbauen?

Warum willst du den Leuten helfen?

Warum willst du Thema x behandeln?

Warum bist du besser als die Konkurenz?

Jeder, der sich noch nicht von dir überzeugt fühlt, wird dich das fragen. Es ist einfach menschlich, dass Menschen das warum hinterfragen.

Und auch du solltest dir sicher sein, warum du dir eine Marke aufbauen willst. Warum du besser bist als die Konkurenz? Warum brauchen die Leute hilfe von dir?

Ansonsten kannst du nicht hinter deiner Marke stehen. Du würdest selbst dran zweifeln.

Spätestens wenn Bekannte dich fragen, warum du das überhaupt machst, wirst du ins Schwanken kommen. Außer du bist vorbereitet.

Stelle dir also selber die Fragen, die dein warum beantworten. Schreibe sie dir auf und hinterfrage dich selbst – kritisch!

2. Bist du der Typ für (d)eine Marke?

Marken brauchen ein Gesicht.

Sie brauchen – normalerweise – eine Person, die hinter der Marke steht. Jemand, der die Marke vertritt und die Zielgruppe anspricht.

Du darfst deiner Zielgruppe nicht fremd vorkommen. Besser noch: du solltest die Zielgruppe sein!

Es bringt nichts, einer Flowerpower-Gruppe etwas über das perfekte Hippie-Leben zu erzählen, wenn man selbst einen Business-Büro-Job hat, in dem man das totale Gegenteil lebt!

Sei dir also sicher, dass die Zielgruppe dir vertraut, sich mit dir vergleichen oder sogar anpassen kann!

Außerdem musst du im Mittelpunkt stehen können.

Wie willst du sonst deine Marke vertreten können?

Du musst vor Leuten reden können. Irgendwann kommt der Punkt, an dem du angesprochen wirst und eventuell vor größeren Mengen reden musst.

Und das ist gut so. Es macht deine Marke stärker. Online + Offline ist eine gute Mischung.

Aber auch online solltest du dich zeigen können.

Ohne Fotos geht´s nicht.

3. Soll deine Marke international oder lokal sein?

Marken müssen bekannt sein.

Doch müssen sie international sein?

Willst du im Ausland bekannt werden?

Oder doch lieber lokal?

Es liegt ganz an dir.

Willst du ganz groß hinaus?

Dann kann man beispielsweise mehrere Landessprachen nutzen, sich in verschiedenen Ländern zeigen oder auch in ganz Europa Läden eröffnen.

Doch wenn du dir von Anfang an ganz sicher bist, dass deine Marke lokal sein soll, musst du dich auch „nur“ ums lokale kümmern.

Anstatt auf internationalen Veranstaltungen Reden zu halten, kannst du besser etwas lokales organisieren – und da viel Werbung für dich machen!

Trotzdem solltest du das internationale Geschäft nicht vergessen. Schiele zur Konkurenz rüber und schau, was sie gut und was sie schlecht machen.

Du lernst von und mit den anderen. Es ist völlig normal, dass man sich Sachen abguckt. Doch diese Sachen musst du optimieren – und dir damit den Marktvorteil holen.

Der Überblick vom Markt ist extrem wichtig!

4. Wer ist deine Zielgruppe?

Für wen baust du dir eigentlich eine Marke auf?

Wem willst du hinterher dein Produkt oder deine Dienstleistung verkaufen?

Ohne dir diese Frage zu Beginn des Aufbaus zu stellen, wirst du nichts werden.

Das muss dir ganz klar sein!

Du musst von Beginn an im Groben wissen, für wen du Inhalte erstellst und wen du überzeugen willst.

Schau dich im Internet um, rede mit Leuten und guck bei der Konkurenz ab. Notiere dir folgende Eckpunkte:

  • Alter
  • Geschlecht
  • größtes Problem
  • Herkunft
  • Wie stehen die Leute im Leben?
  • Lebenslauf?
  • Akademiker/Arbeiter?
  • und so weiter..

Erstelle dir ein Zielgruppenprofil. Sammel so viele Informationen wie möglich!

Danach erstellst du dir eine Person, die deine Zielgruppe ist.

Dafür musst du dir eine imaginäre Person ausdenken. Diese Person muss exakt deine Zielgruppe sein! Keine Abweichung!

Sobald du dir diese imaginäre Person ausgedacht hast, schreibst du nur noch Texte und Werbesprüche für sie. Du hast sozusagen einen imaginären Freund, der deine Marke liebt und exakt deiner Zielgruppe entspricht. Glückwunsch! 😀

Aber tatsächlich. Diese Taktik bringt es enorm!

Du lässt dich nicht mehr verunsichern, denn du weißt für wen du das ganze machst. Du weißt, wie du mit dieser Person schreiben sollst und wie sie reagiert.

Außerdem änderst du nicht plötzlich deinen Stil – du bist nach Außen stärker.

5. Willst du eine billige oder eine exklusive Marke?

Wichtige Frage.

Willst du weniger, dafür teurer – oder mehr aber dafür billiger verkaufen?

Wenn du mehr und billiger verkaufen willst, brauchst du natürlich ein anderes Image (also eine andere Marke) als bei exklusiven Produkten, die du seltener, dafür aber teurer verkaufst.

Ein gutes Beispiel für eine exklusive Marke ist Apple.

Apple muss mittlerweile zwar nicht mehr viel machen, um das Image „exklusiv“ beizubehalten, dennoch ist es ein gutes Beispiel. Denn Apple nutzt beispielsweise das Verknappungsgesetz um das Produkt exklusiver zu machen.

Willst du was gelten, mach dich selten.

Wenn nur x Produkte pro Stunde verkauft werden, ist es exklusiver für diejenigen, die bereits ein Produkt gekauft haben. Die, die blöd in die Röhre schauen werden neidischer und geben alles, um das Produkt zu bekommen. Guter Image-Aufbau.

Doch dafür muss man ein Produkt haben, was viele haben wollen. Und der Preis darf nicht billig sein – bei einer exklusiven Marke sind teure Produkte besser. Auch wenn sie beinahe überteuert sind.

Für eine exklusive Marke brauchst du natürlich auch die passende Zielgruppe, genauso wie bei der billigen Marke.

Ein gutes Beispiel für eine billige Marke ist Thomas Phillips.

Werbung wird mit Rabattaktionen und Sonderpreisen gemacht. Das lockt die Leute (Zielgruppe), die gerne günstig kaufen wollen. Und den Gewinn macht man bei einer billigen Marke nun mal nur mit der Masse.

Eine exklusive Marke würde niemals Werbung damit machen, dass das Produkt im Angebot ist. Niemals!

6. Bist du Dienstleister, Guru oder Verkäufer?

Was machst du überhaupt?

Das solltest du ganz vorne in den Vordergrund stellen.

Aber Vorsicht: du musst dich entscheiden.

Du kannst nicht Produkte und Dienstleistung auf ein und derselben Werbeseite bewerben.

Entscheide dich für das wichtigere – dass, was dir mehr Gewinn bringt.

Die anderen Produkte, oder die anderen Dienstleistung füllen „nur“ dein Repertoire.

Dadurch wirkst du fülliger und professioneller. Denn die anderen Produkte und Dienstleistungen runden das ganze Paket ab – und dadurch erhöht sich die Conversion.

7. Hast du wirklich die Muße zum Aufbau einer Marke?

Ich sage es immer wieder: eine Marke aufzubauen ist harte Arbeit.

Wenn du dich davor scheust, regelmäßig Mehrwert zu liefern, wird deine Marke nichts.

Und wenn du dich quälen musst, am Ball zu bleiben, werden das auch deine Besucher merken.

Es ist völlig klar, dass du ab und an eine Durststrecke hast, bei der du null Bock hast. Doch im Normalfall muss dir deine Marke selber gefallen. Du musst dich mit deiner Marke identifizieren können, lust darauf haben regelmäßig Mehrwert zu liefern und Probleme zu lösen.

Sonst wird das nichts.

8. Ist deine Marke rechtlich erlaubt?

Du musst dir sicher sein, dass deine Marke rechtlich erlaubt ist.

Ist der Markenname bereits geschützt?

Darfst du die Markenfarbe in deiner Branche nutzen?

Ähnelt dein Markenname ausgesprochen einer anderen?

Alle diese Dinge dürfen nicht der Fall sein!

Das kann schlussendlich ziemlich teuer werden.

Informier dich gut oder lass dich – wenn du unsicher bist – von einem Experten beraten.

Alles in der Übersicht

  1. Warum?
  2. Bist du der Typ dafür?
  3. Weltweit, landesweit oder lokal?
  4. Welche Zielgruppe hast du?
  5. Billig oder exklusiv?
  6. Was bietest du überhaupt an?
  7. Hast du Ausdauer und Lust?
  8. Ist deine Marke rechtlich erlaubt?

Du solltest wirklich Lust, Ausdauer und den richtigen Überblick haben. Das warum muss geklärt und klar auf den Punkt gebracht sein.

 

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