Praxisbeispiele: Warum anders sein Marken ausmacht

Stars werden oft bejubelt.

Sie haben etwas Besonderes an sich.

Etwas, das die Fans auch haben wollen.

Und durch das Bejubeln der Stars denken sich die Fans, dass sie ein Teil von ihnen sind.

Denn die Stars zeigen, wie sie anders sind. Sie setzen Statements und sind Trendsetter.

Wieso solltest du nicht anders sein und in deiner Nische deiner Zielgruppe klar machen, warum du besonders bist und Trends anzettelst?

Dinge die anders sind merkt man sich

Wie würdest du reagieren, wenn jemand das ABC immer falsch herum aufsagen würde?

Du würdest es dir merken.

Denn diese Person wäre besonders. Sie würde sich von anderen abheben.

Selbstverständliche Dinge sind langweilig. Man merkt sie sich nicht.

Man muss sich abheben, indem man anders ist.

Stell dir vor, du würdest deine Kleidung nur noch falsch herum tragen.

Du würdest direkt auffallen. Und die Leute würden es sich merken – und es höchstwahrscheinlich weitererzählen.

Denn sie haben etwas gesehen, was man nicht jeden Tag sieht. Etwas Besonderes.

Mach deine Marke besonders und hebe dich von der Konkurrenz ab.

Ein Satz der anders endet Karotte

..verwirrt. Und regt zum Denken an.

Zumindest, wenn du deine Zielgruppe genau ansprichst.

Wenn du deine Zielgruppe an der Angel hast, musst du sie überzeugen, dass du besser als die Konkurrenz bist.

Du musst in ihren Gedanken bleiben. Sie müssen so oft wie möglich an deine Marke denken.

Kleines Beispiel: Wenn du deine Zielgruppe im ersten Moment verwirrst, denkt sie nach. Sie grübelt kurz, warum es so ist. Und wenn sie merkt, warum es so ist, merkt sie es sich.

Leute die nicht deiner Zielgruppe entsprechen, wird es nicht interessieren. Aber das kann dir egal sein, denn die kaufen eh nicht.

Ich hab beispielsweise überlegt, meine Website falsch herum anzuzeigen. Komplett um 180° gedreht.

Die gedrehte Website würde man nur einmal beim ersten Beginn sehen – das würde meiner Zielgruppe verdeutlichen, dass man anders sein muss.

Denn ich erkläre hier, wie man sich eine Marke aufbaut. Ich muss den Leuten vermitteln, dass Marken anders sein müssen.

Und genau so musst du auch handeln: vermittel deiner Zielgruppe Dinge, indem du anders bist.

Praxisbeispiele aus dem echten Leben

Damit dir klar wird, dass es wirkliche Vorteile mit sich bringt, anders zu sein, habe ich im folgenden einmal 3 Praxisbeispiele für dich zusammengestellt.

Schau sie dir gut an, lerne von ihnen und erstelle dein eigenes „Anders“.

Wenn dir etwas Gutes einfällt, schreib es in die Kommentare und wir diskutieren gemeinsam darüber.

Rot-Weiß-Fan aus Mumbai

Kennst du diese Leute, die eine übertriebene Lieblingsfarbe haben?

Diese Familie aus Mumbai toppt das.

Zumindest der Vater – er ist Immobilienmakler und hat eine eigene Immobilienagentur.

Doch früher war er unbekannt. Ihn kannte so gut wie keiner und er bekam kaum Kunden.

Er war auch völlig normal. Und hat niemandem gezeigt, was an ihm besonders ist.

Doch irgendwann kam ihm eine geniale Idee, genauer gesagt vor 30 Jahren. Er trägt nur noch rot und weiß.

Sein komplettes Haus ist in rot und weiß eingerichtet. Selbst sein Auto ist rot-weiß.

Es ist eine extreme Markenfarbe. Doch dieses Extreme hebt ihn enorm von der Konkurrenz ab.

Galileo hat letztens einen Beitrag über diese geniale Idee gedreht, du kannst ihn dir hier ansehen.

Auf seiner Website (die natürlich auch in rot-weiß gestaltet ist) kann man sehen, dass er sehr gute Referenzen hat.

Und diese Referenzen wird er zu 90 % nur bekommen haben, weil er anders ist. Er sticht aus der Masse heraus.

Wenn man anders ist und Mehrwert liefert, hebt man sich ab, überzeugt Kunden und macht Kunden glücklich. Kunden, die man nicht bekommen hätte, wäre man ein „Normalo“ – jemand, der nicht zeigt, was an ihm besonders ist.

Nichtsdestotrotz dürfte seine Website mal einen neuen Anstrich vertragen – natürlich in rot-weiß! 🙂

Guantanamo – die Marke die keine Marke sein sollte

Ich will hier nicht auf politische Hintergründe eingehen und keine (eigene) Meinung dazu vertreten. Ich wiederhole nur „Markenaussagen“. Auch wenn Guantanamo keine Marke mit Gewinnbeabsichtigung ist.

Jeder kennt es.

Das Gefängnis mit den schlimmsten Verbrechern und den schlimmsten Bestrafungen.

Zumindest wird es so gesagt. Denn etwas Krasses oder übertriebenes merkt man sich. Und erzählt es gerne weiter.

Niemand weiß wirklich, wie es dort wirklich ist. Denn so gut wie keiner wird (und will) die „Chance“ haben, es sich live anzuschauen.

Doch Medienberichte spannen den Spannungsbogen bis aufs Äußerste und verraten ein paar Informationen, die noch neugieriger machen.

Schlimmer als XY.

Verbrecher XY wird dauerhaft von 10 Wächtern beobachtet, sodass er nicht fliehen kann.

Aussagen, die die „Marke“ Guantanamo widerspiegeln. Aussagen, die wahrscheinlich nur von irgendwelchen Leuten frei erfunden wurden.

Und trotzdem merkt man sie sich. Man baut sich durch andere (krasse und übertriebene) Aussagen ein eigenes Bild der Marke.

Und erzählt es irgendwann weiter, wenn man auf das Thema kommt.

Merke: Das übertriebene kann Marken besonders machen und lässt sie leichter in Erinnerung rufen. Doch es kann schnell nach hinten losgehen, wenn man seine Zielgruppe falsch einschätzt. Das Übertriebene muss zur Zielgruppe passen und darf nicht wie in diesem Fall gewalttätig oder illegal sein. Denn würdest du einen Fan-Artikel von Guantanamo kaufen?

Topmodel mit Hautpigment-Störung

Nun eine Person, die sich ihre Hautpigment-Störung zum Vorteil gemacht hat.

Es geht um Chantelle Brown-Young, ein Topmodel aus Amerika, die das Statement „in allem steckt Schönheit“ verbreitet und damit viele Leute zu mehr Mut bringt.

Denn wer sagt schon, wie ein Mensch aussehen muss? Jeder kann besonders sein und sich durch gewisse Dinge von der Masse abheben. Nur dadurch erreicht man den Status einer Marke.

Selbstbewusstsein ist wichtig und das zeigt Chantelle Brown-Young perfekt.

Sie hat bewiesen, dass man auch mit außergewöhnlicher Hautstruktur sehr erfolgreich werden kann.

An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal betonen: sei stolz, wenn du anders bist. Zeig es den anderen Leuten und mache es zu deinem Markenzeichen.

Niemand kann vorschreiben, was perfekt ist – nur du kannst den Leuten klar machen, dass du perfekt bist.

Man muss jedoch explizit sagen, dass auch Chantelle betont, dass der Weg zum erfolgreich sein, ein Prozess ist. Ein anstrengender Prozess. Und das ist wirklich wichtig zu wissen.

Denn viel zu viele Leute denken, dass das erfolgreich werden ein Event ist. Ein Event, dass im Kalender steht und man am Tag x erfolgreich ist und seine eigene Marke hat.

Eine eigene Marke aufzubauen ist allerdings harte Arbeit. Es erfordert viel Disziplin und Durchhaltevermögen.

Marken müssen besonders sein

Du siehst an diesen Beispielen sicherlich sehr gut, dass Menschen, die anders sind oder Dinge anders machen als andere, sehr erfolgreich sind.

Und genau das ist der Punkt: sie zeigen, dass sie anders sind oder anders handeln.

Du musst zeigen, dass du anders bist oder anders handelst und den Leuten dieses Statement in den Kopf „brennen“. Nur so bleibst du in Erinnerung und die Leute werden sich an dich erinnern können.

Wie zeigst du, dass du anders bist?

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