4 Websiten verändert: Du wirst die Marke nicht wiedererkennen

Die Farbe einer Marke ist eins der wichtigsten Bestandteile.

Es gibt keine erfolgreiche Marke, die keine Markenfarbe hat.

Eine Farbe kann sich jeder merken. Dein Besucher merkt sich die Farbe im Unterbewusstsein.

Und wenn er das nächste mal eine Website, ein Auto, einen Brief, eine Tasse oder whatever in dieser Farbe sieht, denkt er im Unterbewusstsein an die Marke.

Voraussetzung: Die Marke ist sinnvoll – sie hat ihm ein Problem gelöst und bringt Mehrwert.

Jedes Produkt, dass diese Marke veröffentlicht, ist also auf diese Markenfarbe ausgerichtet.

Die Farbe signalisiert dem Besucher, dass das neue Produkt etwas gutes ist. Denn es ist ja von Marke Mustermarke.

Die Farbensymbolik als Grundbaustein

Jeder weiß es, jeder kennt es:

Farben symbolisieren etwas. Sie können Gefühle, Reaktionen und Assoziationen in Menschen auslösen.

Jeder weiß, dass heißes Wasser rot – und kaltes Wasser blau dargestellt wird.

Die Menschen assoziieren mit der Farbe also die Hitze des Wassers. Wenn man spaßeshalber die Farben an einem Wasserhahn austauschen würde, würde sich jeder am Wasser verbrennen.

Genauso ist es bei Ampeln. Rot bedeutet Stop und grün let´s go. Niemand würde ein grünes Stop-Schild ernst nehmen.

Zwar ist die Farbensymbolik nicht direkt auf das Internet übertragbar, da gewisse Farben nur in bestimmten Situationen Wirkung haben und mit Situationen verbunden und assoziiert werden, aber:

ein grünes Verbotsschild, eine rote Massage-oder eine grüne Sarg-Website sucht man vergebens. Es würde auch nicht funktionieren. Des Besucher würde im Bruchteil einer Sekunde den Besuch der Website bereuen und sie schleunigst verlassen.

Hier findest du weitere Infos zur Farbensymbolik.

1. Marke: affenblog

Vladi hat sich mit dem affenblog eine richtige Marke aufgebaut.

Er bietet regelmäßig Mehrwert an und löst Probleme am laufenden Band. Außerdem – und das ist wichtig – hat er eine Markenfarbe. Seine Markenfarbe für alles, was mit dem affenblog zu tun hat, ist Braun.

Diese nutzt er beispielsweise bei seinem Blog, bei seinem affenbuch, seinem affenclan und seinen Social-Media Accounts.

Braun vermittelt das Gefühl von „Mutter Natur“, der Erde also.

Ohne Erde könnten Pflanzen nicht wachsen. Also ist Erde der Grundbaustein für eine erfolgreiche Zukunft.

Genau das möchte Vladi mit seinem affenblog auch erreichen. Er erklärt den Leuten (seinen Fans) wie man ein Blog-Business aufbaut. Dabei setzt er den Grundbaustein für eine erfolgreiche Zukunft im Internet – also wie man sich im Internet ein Business aufbauen kann.

Perfekte Farbwahl würde ich mal sagen.

2. Marke: Anti-Uni

Ben von Anti-Uni möchte eine Revolution des Bildungssystems.

Dafür baut er sich mit Leidenschaft eine Community auf und sorgt für eine Bewegung.

Er hat mir in einer Mail geschrieben, dass er gar nicht so viel Wert darauf legt, eine Marke aufzubauen. Ihm ist die Community hinter der Marke viel wichtiger.

Doch trotzdem sehe ich viele Dinge, die Ben richtig gemacht hat.

Die Markenfarbe von Anti-Uni ist ein starkes Orange.

Dieses Orange steht für Kraft, Stärke und Aktivität. Alle drei Eigenschaften sind wichtig, wenn man sich gegen das Bildungssystem stellt, sein eigenes Ding machen möchte und Selbstbewusst nach vorne schreitet.

Sehr gute Farbwahl für die Startseite!

Tipp an Ben: Nutze in den Artikelbildern öfter Orange, um das Gefühl der Aktivität, Stärke und Kraft mehr hervorzuheben. Oft verwendest du schwarze/graue Artikelbilder. Und die heben negative Gefühle hervor. 🙂

affenblog und Anti-Uni im Farbmixer

Farben sind extrem wichtig.

Das kann ich nicht oft genug sagen. Aber ein Bild sagt mehr als tausend Worte 🙂

Deswegen habe ich den affenblog und Anti-Uni in den Farbmixer geworfen. Heraus kam der affenblog im Anti-Uni – Stil und Anti-Uni im affenblog – Stil.

Aber schau selbst:


affenblog im Farbmixer

Der affenblog normalerweise:

affenblog

Der affenblog im Gewandt von Anti-Uni:

affenblog-als-anti-uni

Du merkst es bestimmt.

Der affenblog strotzt plötzlich von Kraft, Stärke und Aktivität.

Aber es passt nicht wirklich zu seinem Thema. Er wirkt nicht mehr 100% wie derjenige, der einem den Grundbaustein für ein erfolgreiches Online-Business setzen kann.

Außerdem wirken die Titelbilder negativ. Ein graues Bild bei einem Artikel, bei dem es um Geld geht?

„Kann ja nur negativ sein.“ .. denkt sich der Besucher.


Anti-Uni im Farbmixer

Weiter geht´s mit Anti-Uni:

anti-uni

Mit den Farben vom affenblog bemalt:

anti-uni-als-affenblog

Boom!

Weg ist die Kraft, die kleine „aggresion“, die es einem möglich macht, sich gegen das Bildungssystem zu stellen und sein eigenes Ding durchzuführen.

Der Besucher fühlt sich wohler, wird dadurch aber nicht gefühlvoll auf die Bewegung gegen das Bildungssystem eingestellt.

Passt nicht.


3. Marke: bonek

Sebastian von bonek.de hat sich in der Online-Marketing Welt einen Namen gemacht.

Durch extrem ausführliche Case Studys, guten Anleitungen und zuletzt seinem bonekMAS-Kurs bietet Sebastian sehr guten Mehrwert an und löst Probleme.

Seine Markenfarbe ist Blau.

Wobei er auf seiner Website sogar zwei unterschiedliche Blautöne verwendet. Einmal im Logo ein helleres Blau und das andere mal ein dunkleres in den Headlines und der Sidebar.

Für die ganz genauen: der noch hellere Rahmen in der Sidebar zählt nicht, da es nur eine Untermalung ist 🙂

Eventuell wäre es da ganz sinnvoll, sich auf ein Blau zu fokussieren. Das gleiche gilt bei dem Profilbild der Facebook-Seite 🙂

Wofür steht die Farbe Blau? Zum größten Teil wirkt die Farbe harmonisch, passiv und unendlich.

Da Sebastian größtes Thema das Passive Einkommen ist, passt auch diese Farbe super.

Sebastian hat eine spitzen Marke. Er verkauft sich authentisch auf Fotos, Videos und in Texten. Die Corporate Identity passt – locker, zielstrebig, sympatisch und sehr analytisch.

4. Marke: Selbständig im Netz

Peer von Selbständig im Netz ist ebenso ein sehr erfolgreicher Online-Marketer.

Seit 2007 (mittlerweile also 8 Jahre) bloggt Peer regelmäßig über all die Themen, die einem Selbständigen (im Netz) auf dem Herzen liegen.

Er war übrigens einer der Gründe, warum ich mir ein Gewerbe angemeldet habe..und darauf folgend nach einiger Zeit diesen Blog gestartet habe.

Auch er löst dadurch sehr viele Probleme und bietet Mehrwert durch seine eigene Erfahrung und Schilderung.

Die Markenfarbe ist bei Peer ganz eindeutig rot.

Rot wird vor allem dann oft genutzt, wenn es um Seriösität geht. Nicht ohne Grund sind viele Anwalts-Websiten in der gleichen Farbe 🙂

Neben der Seriösität, die vor allem dadurch gekommen ist, dass die seriösen Branchen diese Farbe gerne nutzen, hinterliegen der Farbe rot aber noch viel wichtigere Eigenschaften:

  • Leidenschaft
  • Willen
  • Entschlossenheit

Ohne diese Eigenschaften überlebt kein Selbständiger.

Die Farbe nutzt er auch auf seinen Social-Media Kanälen und in leicht abgewandelter Form auf Affiliate Marketing Tipps.

Auch sehr gute Farbwahl!

bonek und Selbständig im Netz im Farbmixer

Auch bonek und Selbständig im Netz habe ich in den Farbmixer geworfen.

Genau wie bei Anti-Uni und affenblog sind die Farben ziemlich unterschiedlich.

Wir haben heißes (rot -SIN) und kaltes (blau – bonek) Wasser – wobei je nach Anwendung beides ziemlich gut ist 🙂


 bonek im Farbmixer

bonek normalerweise:

bonek

bonek im Stil von Selbständig im Netz

bonek-sin


Selbständig im Netz im Farbmixer

Selbständig im Netz normalerweise:

sin

SIN im blue Ocean (aka bonek) – Stil

sin-bonek


Fazit

Marken brauchen eine Farbe, die hauptsächlich eingesetzt wird.

Diese Farbe sollte man selber mögen – na klar. Aber trotzdem sollte sie vom Thema her passen.

Es ist beispielsweise unmöglich, eine Bodybuilder-Website im Telekom-Magenta zu vermarkten.

1 thought on “4 Websiten verändert: Du wirst die Marke nicht wiedererkennen

  1. Ich sehe es auch als Macht der Gewohnheit. Man nimmt die Internet Präsenz so hin wie man sie vorfindet. Auch wenn das Unterbewusstsein etwas anders sagen sollte. Im Zweifel kann man ja immer noch die Besucher entscheiden lassen. Farbe testen mit Splittests? Was da wohl bei rauskommen würde?

    Gruß Dirk von OMB

Schreibe einen Kommentar