Die 7 schlimmsten Fehler beim aufbauen einer Marke – und wie du sie verhinderst

..außer du hältst dich an die Grundregeln.

Und diese Grundregeln sind das Fundament deiner Marke. Sie sind der Anfang.

Wenn du dir eine Marke aufbauen willst musst du (mindestens) immer die gleiche Qualität bieten. Besser noch: du musst die Qualität immer steigern!

Und wenn diese Qualität deinem Besucher nicht ausreicht, wird er auch nicht zum Fan.

Setzt du nicht genug Engagement in deine Marke, dann fließt sie davon. Sie wird nie entstehen und fließt davon wie der Fluss im oberen Bild 🙂

Aber schauen wir uns mal die 7 schlimmsten Fehler an, die Du machen kannst – beziehungsweise die Grundregeln die du einhalten musst.

1. Du bietest keinen Mehrwert

Du musst deinen Besuchern Mehrwert liefern.

Wieso sollten sie dich regelmäßig besuchen, dir folgen oder dir deine E-Mail Adresse anbieten, wenn sie nichts bekommen?

Würdest du persönliche Daten für einen Kugelschreiber preisgeben?

Ich glaube nicht. Und genauso ist es mit deiner Marke: um Fans zu bekommen, musst du ihnen Mehrwert bieten.

Das können super Artikel, kostenlose Programme, extrem wichtige Tipps oder auch private Tipps via E-Mail sein, auf die du persönlich antwortest. Denk dir was nützliches aus!

Wenn du also denkst, dass du unregelmäßig und minderwertige Artikel (oder auch Programme, Tipps, etc..) veröffentlichen kannst, dann hast du dich geschnitten. Denn so baust du kein Vertrauen auf. So wird dir niemand ein Produkt abkaufen oder Daten anvertrauen.

Schau dir beispielsweise Danosch an: er bietet auf seinem Blog Direkhilfe an. Der Besucher kann ihm eine private Nachricht schicken, in der er eine Frage stellen kann. Danosch antwortet recht zügig auf die Frage. Und das individuell. Super Sache – andere nehmen dafür Geld.

Dadurch, dass er ein Problem seines Besuchers löst, baut er eine Beziehung zu seinem Besucher auf. Diese Beziehung ist goldwert – und deswegen lohnt es sich, gewisse Sachen dem Besucher kostenlos anzubieten, sodass er zum Fan wird.

2. Du denkst nur an dich

Das ist mittlerweile ein bekanntes Problem der deutschen Bloggerszene.

Man liest sich Artikel durch und bekommt nur Eigenwerbung zu sehen.

Kaum bis gar keine Verlinkung zu anderen Blogs. Selten wird kommentiert.

Schaut man in den Newsfeed bei Facebook sieht es auch nicht besser aus: nur eigene Artikel, die verlinkt und promoted werden.

Man könnte ja Besucher und Fans verlieren.

Quatsch. Du baust Beziehungen zu anderen Bloggern auf. Gemeinsam ist man stärker.

Vladislav hat das in seinem Artikel auf dem affenblog ziemlich auf den Punkt gebracht.

Verlinke andere Artikel, kommentiere nützlich bei anderen Blogs und teile auch mal einen Link auf Facebook. „Es ist ein Geben und Nehmen.“

3. Du löst kein Problem

Probleme sind dafür da, behoben zu werden.

Das denkt sich auch dein Besucher. Und durch deinen Mehrwert möchte er sein größtes Problem gelöst bekommen.

In meinem Fall löse ich das Problem, wie man eine Marke aufbaut. Ich schreibe regelmäßig hochwertige (hoffe ich mal 🙂 ) Artikel darüber, wie man eine Marke aufbaut.

Jeden Sonntag biete ich meinem Besucher also die Möglichkeit, mehr Informationen darüber zu bekommen, wie man eine Marke aufbaut. Und das kostenlos.

Dadurch biete ich regelmäßig Mehrwert und löse gleichzeitig ein Problem/Probleme. Das schafft Vertrauen und verbindet mich mit dem Besucher. Er wird zum Fan, da er den Inhalt jeden Sonntag haben möchte. Ich biete ihm die Möglichkeit mit meinem Newsletter, in welchen er sich höchstwahrscheinlich nach den ersten Artikeln einträgt, da er merkt, dass ihm diese Artikel etwas bringen.

4. Du sprichst die Zielgruppe falsch an

Du hast bereits das Problem deiner Zielgruppe gefunden.

Die Lösung für dieses Problem präsentierst du deiner Meinung nach perfekt. Du bietest regelmäßig Mehrwert an und löst immer wieder Probleme.

Aber trotzdem funkt die Beziehung zwischen dir und deinem Besucher nicht richtig. Du gewinnst keine Fans und merkst, dass die Besucher nicht wieder kommen.

Das schlimme ist: du löst das Problem sogar richtig gut. Nur will keiner – von sich aus – die Lösung konsumieren.

Klarer Fall von der falschen Ansprache der Zielgruppe.

Es ist völlig logisch, dass ein alleinerziehender 50-jähriger Mann mit guter Statur, 4 Kindern, Schnauzbart und einem Handwerksjob anders angesprochen werden muss und will als eine Dame mitte 20, ohne Kinder aber einem Job in der Business-Szene, in welcher sie dauernd unterwegs am fliegen ist.

Sorry für den langen Satz, aber ich musste die Charaktere so genau wie möglich beschreiben. So wirkt es authentischer und leitet in die nächsten Absätze ein.. 🙂

Denn du brauchst eine extrem klar definierte Zielgruppe, die du mit deiner Lösung beeindrucken willst. Denk dir dafür eine imaginäre Person aus und beschreibe sie so genau wie möglich.

Beispiel: Wie baue ich eine Marke auf?

Ich schreibe meine Artikel immer für Max. Max ist 21 Jahre alt und hat bereits einen Blog. Dieser Blog fokussiert sich nicht wirklich und löst kein Problem. Deswegen kann er keine Marke aufbauen – aber genau das ist das Ziel von Max. Denn er weiß, dass er durch den Aufbau (s)einer Marke Produkte verkaufen kann, wodurch er gutes Geld verdienen kann. Außerdem kenne ich Max bereits seit einiger Zeit, weswegen ich recht locker mit ihm schreiben kann.

Schreibe immer für deine imaginäre „Ziel“person. Dadurch bist du viel konkreter und kannst die Zielgruppe besser ansprechen. Außerdem änderst du deine Ansprache nicht ausversehen, denn du weißt, mit wem du redest 🙂

5. Du gibst viel zu früh auf

Das ist einer der meistbekannten Fehler, die man machen kann: aufgeben.

Du gibst dir viel Mühe, schreibst jede Woche einen tollen Artikel, löst das Problem deiner Zielgruppe und bietest Mehrwert – doch du hast noch keine Fans. Keine Besucher – und schon recht keine große E-Mail Liste.

Frustrierend!

Und das, obwohl du dir seit einem Monat so viel Mühe machst.

Du siehst es nicht ein und denkst dir

Das wird nie was. Ich gib‘ auf. Bringt ja eh nix.

Falsch. Du musst dich selbst motivieren, das ganze durchzuziehen.

Wenn du wirklich Mehrwert bietest, das Problem deiner Zielgruppe löst und dir keine riesen Konkurrenten im Nacken stehen, darfst du nicht aufgeben!

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem du viele Fans hast. Diese Fans bescheren dir neue Besucher und deine E-Mail Liste wächst und wächst.

Motiviere dich selbst und halte durch.

Ich habe mir beispielsweise 2 Fotos eingerahmt und diese auf meinen Schreibtisch gestellt.

Das erste ist ein Foto von einem Fallschirmsprung.

Das zweite von einem Chevrolet Camaro.

Beides Ziele, die ich mir durch meine Marke aufbauen will. Doch dafür muss ich mir erst eine Marke aufbauen – gemeinsam mit dir.

6. Deine Website schreckt die Leser ab

Design ist extrem wichtig. Genauso wie die Ladezeit deiner Website.

Und du kennst es wahrscheinlich von dir selbst: du googlest danach, wie du ein Problem lösen kannst.

Die Beschreibung scheint auf den ersten Blick genau passend. Sie geht genau auf dein Problem ein und bietet höchstwahrscheinlich eine Lösung.

Klick!

Nach dem klick vergeht die Zeit. 1 Sekunde, 2 Sekunden, 3 Sekunden..  ist dir zu blöd, du verlässt die Seite wieder.

Nächstes Szenario:

Nach dem klick lädt die Seite kurz. Du siehst das Design und denkst dir: Oh gott, wie sieht das denn hier aus?! Wenn der Websiten-Besitzer schon so einen Geschmack hat, wie soll er dann mein Problem lösen? Zack! Seite verlassen.

Ich verlange nicht von dir, dass deine Seite perfekt ist. Sie muss allerdings optisch ansprechend sein und der Zielgruppe gefallen.

Beispiel: Wenn deine Hauptzielgruppe Männer sind, mach deine Website nicht pink oder verschnörkel nicht alles.

Sowieso solltest du nicht willkürlich irgendwelche Farben verwenden. Deine Marke braucht eine Hauptfarbe. Eine Farbe die man mit deiner Marke in Verbindung bringt.

Bei mir ist es grün. Vladislav Melnik vom affenblog nutzt braun. Peer Wandiger von selbstaendig-im-netz.de ein dunkleres rot und Sebastian von bonek.de blau.

Und alle haben schnelle Ladezeiten 🙂

Denn das ist der nächste wichtige Faktor, der deine Besucher davon abhalten kann, Fans zu werden.

Bei Amazon bedeuten 100ms mehr Ladezeit einen Rückgang der Verkäufe um 1%.

Eine ähnliche Erfahrung hat auch Peer Wandiger gemacht, bei dem die Besucher nach einer Ladezeit-Optimierung um 25% zugenommen haben.

7. Du riskierst viel zu wenig

Du kennst die bekannten Techniken.

Viele Leute erzählen dir, wie man es richtig macht. Allerdings traust dich nicht selbst etwas auszuprobieren.

Einfach mal gegen den Strom schwimmen und etwas völlig neues ausprobieren.

Aber das könnte ja schief gehen. Du riskierst etwas.

Du könntest nämlich einen Fehler machen und dadurch Besucher und Fans verlieren.

Quatsch! Dadurch hast du die Möglichkeit viel mehr Besucher und Fans zu gewinnen!

Fehler sind menschlich und können wieder gerade gestellt werden.

Investiere Zeit und auch Geld in Dinge, die dir etwas bringen können und freue dich bei – kleinen – Erfolgen.

Messe diese Erfolge und verbesser sie. Nur dadurch wirst du einzigartig und kannst dir einen Profi-Status erarbeiten. Dadurch wirst du zur Marke.

Sebastian hat das in seinem Artikel ziemlich gut erklärt. Und er weiß durch seinen nahen Kontakt zu seinen Fans wovon er redet 🙂

Fazit

Wenn du bis hierhin gelesen hast, gehe ich einfach mal davon aus, dass du Motivation hast, dir eine Marke aufzubauen.

Behalte die 7 goldenen Regeln im Hinterkopf, schreib sie dir auf oder lass sie dir auf den Arm tättowieren. Egal wie, aber merk sie dir!

PS: Am besten trägst du dich noch in meinen Newsletter ein. Der hält dich auf dem laufenden, motiviert dich und zusätzlich bekommst du noch die optimale Checkliste zum Aufbau einer Marke.

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